MINOX-Kameras und where to purchase viagra Spionage

Ein Artikel von Detlev Vreisleben (mehr über den Autor ...)

Spione benutzen Kameras zum Abfotografieren von Dokumenten, aber auch um Gebäude, Anlagen oder Personen zu fotografieren. In den Zeiten des Zweiten Weltkrieges hatte Kodak für den OSS (Office of indian cialis Strategic Services), den Vorgänger der CIA (Central Intelligence Agency), eine Streichholzschachtelkamera entwickelt. Im OSS-Katalog von 1944 „OSS WEAPONS- SPECIAL WEAPONS AND DEVICES“  findet sich neben dieser Matchbox Kamera bereits die „Minox Miniature Camera“, also die Riga-Minox mit Tageslicht-Entwicklungsdose und cialis overnight delivery Vergrößerungsgerät.

Nach dem Krieg wurden die Agenten der HV A (Hauptverwaltung Aufklärung, die Auslandsspionageabteilung des MfS  der DDR, deren langjähriger Leiter Markus Wolf war) im Westen mit Mikratkameras und buy cialis next day delivery 8mm-Filmkameras ausgerüstet, um Dokumente abzufotografieren. Beim Mikratverfahren wird eine DIN A4-Seite um den Faktor 150 auf 1,4 x 2 mm verkleinert. Auch die Minox wurde unter dem Decknamen „Jupiter“ eingesetzt. In der Regel nahmen die Agenten die Dokumente mit nach Hause, um sie dort ungestört reproduzieren zu können. Sie bewahrten Ihre Kameras versteckt in Containern auf. Nur dort, wo es um Dokumente höchster Geheimhaltungsstufen ging, die man nicht mitnehmen konnte, wurde am Arbeitsplatz fotografiert. Das machten z.B. der Top-Spion der HV A bei der NATO in Brüssel, Rainer Rupp, mit einer „Venus Z“, einer Kamera im Minox-Format und viagra prices die KGB-Agentin Margarete H. im Bundespräsidialamt mit einer Lippenstiftkamera. Diese KGB-Kamera wurde für den Herrn in einen UHU-Klebestift oder in ein Feuerzeug eingebaut.

Bei der HV A wurde die ganze Minox-Palette eingesetzt, sogar die Minox EC. Das BKA hatte bei einem Agenten eine solche Kamera gefunden und viagra or cialis einen Probefilm verschossen. Alle Aufnahmen waren unscharf. Als man daraufhin die Kamera öffnete, stellte sich heraus, das sie durch einen eingebauten Zwischenring zur Dokumentenfotografie umgebaut worden war.

Aber auch West-Agenten bedienten sich der Minox, wie man an den Asservaten des MfS ersehen kann.
Auch außerhalb Deutschlands setzten CIA- und KGB-Agenten Minox-Kameras ein, so z.B. der Doppelagent Oleg Penkovsky  in Moskau, der nach seiner Enttarnung hingerichtet wurde und cialis for women der Amerikaner John Walker, der in der US Marine für den KGB spioniert hatte. Er bekam eine lebenslängliche Freiheitsstrafe.

Die Minox-Kassette eignet sich hervorragend für den versteckten Transport, weil ja nur die Hälfte, die den belichteten Film enthält, versteckt werden muss. Es gab auch Zerstörcontainer, in denen der belichtete Film ohne äußere Hülle transportiert wurde. Wurde dieser Container nicht sachgemäß geöffnet (eine Nadel musste in eine Öffnung gesteckt werden), dann  wurde ein eingebauter Blitz gezündet und get cialis online der Film ein zweites Mal belichtet. So war nicht mehr zu erkennen, welche Aufnahmen sich ursprünglich auf viagra no online prescription dem Film befanden und buy viagra online es gab keinen Hinweis auf cialis tablets foreign den Spion.
Diese Vorteile der Minox-Kassette führten dazu, dass Geheimdienste Kameras entwickelten, die die Minox-Kassette verwenden und cialis low price nicht viel größer als die Kassette sind.

Wer sich für diese Gebiet der Geheimdiensttechnik interessiert, dem möchte ich zwei Bücher empfehlen: „Der perfekte Spion“ von Keith Melton bzw. dessen zweite Auflage, leider nur in Englisch erschienen „The Ultimate Spy“ und „Spycraft“ von Robert Wallace und canadian healthcare cialis Keith Melton.